Dehydration bei pflegebedürftigen Menschen in Hitzeperioden

Regel­mä­ßi­ges Trin­ken – beson­ders von Was­ser – ist an hei­ßen Tagen lebens­wich­tig. Älte­re und pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen lei­den bei Hit­ze­wel­len beson­ders stark. Ihr Kör­per passt sich schlech­ter an hohe Tem­pe­ra­tu­ren an, weil der küh­len­de Schweiß spä­ter und gerin­ger ein­setzt. Zudem lässt im Alter das Durst­ge­fühl nach. In der Fol­ge trin­ken Senior*innen oft zu wenig, was schnell zu gefähr­li­chem Flüs­sig­keits­man­gel (Dehy­dra­ti­on) füh­ren kann. Dehy­dra­ti­on beein­träch­tigt den Kreis­lauf und wich­ti­ge Orga­ne und kann im schlimms­ten Fall sogar zu lebens­be­droh­li­chem Nie­ren­ver­sa­gen füh­ren. Für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge ist es daher ent­schei­dend, in Hit­ze­pe­ri­oden beson­ders auf die Flüs­sig­keits­ver­sor­gung ihrer Schütz­lin­ge zu achten.

Warum sind ältere pflegebedürftige Menschen besonders gefährdet?

Pfle­ge­be­dürf­ti­ge Senior*innen haben ein höhe­res Dehy­dra­ti­ons­ri­si­ko aus ver­schie­de­nen Grün­den. Mit zuneh­men­dem Alter nimmt das natür­li­che Durst­emp­fin­den ab – vie­le älte­re Men­schen spü­ren also weni­ger, wann sie trin­ken soll­ten. Gleich­zei­tig ver­schät­zen sich Betrof­fe­ne oft beim eige­nen Flüs­sig­keits­be­darf. Kör­per­li­che Ver­än­de­run­gen spie­len eben­falls eine Rol­le: Älte­re Men­schen schwit­zen weni­ger effek­tiv, sodass ihr Kör­per Wär­me schlech­ter abge­ben kann. Ist der Kör­per erst ein­mal aus­ge­trock­net, dau­ert es bei ihnen deut­lich län­ger, sich davon zu erho­len. Hin­zu kommt, dass im Alter oft chro­ni­sche Erkran­kun­gen (z. B. Dia­be­tes, Nie­ren­schwä­che) und Medi­ka­men­te (etwa ent­wäs­sern­de Mit­tel) den Flüs­sig­keits­haus­halt beein­flus­sen und den Bedarf erhö­hen können.

Beson­ders pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen sind häu­fig auf Hil­fe beim Trin­ken ange­wie­sen. Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen oder kogni­ti­ve Pro­ble­me (etwa Demenz) machen es ihnen oft unmög­lich, sich selbst aus­rei­chend mit Geträn­ken zu ver­sor­gen. Wenn Pfle­ge­per­so­nen nicht auf­merk­sam nach­schen­ken, steigt das Risi­ko einer Dehy­dra­ti­on erheb­lich. Manch­mal ver­mei­den älte­re Men­schen das Trin­ken sogar absicht­lich – etwa aus Angst vor häu­fi­gen Toi­let­ten­gän­gen bei Inkon­ti­nenz –, was in Hit­ze­pe­ri­oden gefähr­li­che Fol­gen haben kann. Pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge soll­ten die­se Risi­ko­fak­to­ren ken­nen und pro­ak­tiv gegensteuern.

Anzeichen von Dehydration erkennen

Wor­an erkennt man, dass ein Mensch dehy­driert ist? Es gibt eine Rei­he kör­per­li­cher und men­ta­ler Warn­si­gna­le, die auf Flüs­sig­keits­man­gel hin­deu­ten. Typi­sche Anzei­chen bei Senior*innen sind unter anderem:

  • Ver­än­der­tes Ver­hal­ten: Ver­wirrt­heit, Unru­he oder unge­wöhn­li­che Schwä­che kön­nen auf Dehy­dra­ti­on hin­wei­sen. Auch Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me und schnel­le Ermüd­bar­keit tre­ten häu­fig auf.
  • Schwin­del und Kreis­lauf­pro­ble­me: Betrof­fe­ne füh­len sich oft schwin­de­lig oder benom­men; ihr Blut­druck kann abfal­len, was zu Unsi­cher­hei­ten beim Ste­hen und Gehen führt. In schwe­ren Fäl­len dro­hen Ohn­macht oder Kreislaufkollaps.
  • Tro­cke­ne Schleim­häu­te: Eine aus­ge­präg­te Mund­tro­cken­heit ist ein Alarm­zei­chen. Auch tro­cke­ne Haut und Lip­pen sowie ein feh­len­der Spei­chel­film im Mund deu­ten auf Flüs­sig­keits­de­fi­zit hin.
  • Redu­zier­te Urin­aus­schei­dung: Bei Flüs­sig­keits­man­gel pro­du­ziert der Kör­per weni­ger Urin; die­ser ist dafür dunk­ler und stär­ker kon­zen­triert. Wenn die betrof­fe­ne Per­son über vie­le Stun­den kaum zur Toi­let­te muss, soll­te man hell­hö­rig werden.
  • Wei­te­re Sym­pto­me: Kopf­schmer­zen und Mus­kel­krämp­fe kön­nen eben­falls durch zu wenig Trin­ken aus­ge­löst wer­den. Län­ger­fris­tig führt chro­ni­scher Flüs­sig­keits­man­gel häu­fig zu Ver­dau­ungs­pro­ble­men wie Ver­stop­fung. Auch Durst gehört grund­sätz­lich zu den Sym­pto­men – aller­dings ist die­ses Signal bei älte­ren Men­schen oft unzuverlässig.

Ein ein­fa­cher Haut­fal­ten­test kann zusätz­lich Hin­wei­se geben: Dazu mit zwei Fin­gern eine Fal­te der Haut (z. B. am Hand­rü­cken oder Unter­arm) vor­sich­tig nach oben zie­hen. Glät­tet sich die Haut nur ver­zö­gert inner­halb von ein bis zwei Sekun­den, liegt ver­mut­lich eine deut­li­che Aus­trock­nung vor. Tre­ten schwe­re Sym­pto­me wie star­ke Ver­wirrt­heit, Herz­ra­sen, Krampf­an­fäl­le oder Bewusst­seins­ein­trü­bung auf, han­delt es sich um einen Not­fall – hier soll­te sofort ärzt­li­che Hil­fe geru­fen wer­den (Not­ruf 112).

Flüssigkeitsaufnahme fördern: Praktische Tipps

Als pfle­gen­der Ange­hö­ri­ger kön­nen Sie viel tun, um die aus­rei­chen­de Flüs­sig­keits­zu­fuhr Ihres Fami­li­en­mit­glieds sicher­zu­stel­len. Hier eini­ge pra­xis­na­he Tipps, die auch von offi­zi­el­len Stel­len emp­foh­len werden:

  • Auch ohne Durst regel­mä­ßig trin­ken: Ermun­tern Sie Ihren Ange­hö­ri­gen, über den Tag ver­teilt immer wie­der zu trin­ken – auch wenn kein Durst ver­spürt wird. Gera­de bei Hit­ze reicht das natür­li­che Durst­ge­fühl oft nicht aus, um den Bedarf zu decken. Stel­len Sie einen Trink­plan auf, z. B. ein Glas Was­ser gleich mor­gens nach dem Auf­ste­hen und dann zu jeder Mahlzeit.
  • Geträn­ke griff­be­reit plat­zie­ren: Sor­gen Sie dafür, dass jeder­zeit etwas Trink­ba­res in Reich­wei­te ist. Die Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung (BZgA) emp­fiehlt, an meh­re­ren Stel­len der Woh­nung Geträn­ke bereit­zu­stel­len. Ein Krug Was­ser auf dem Nacht­tisch oder ein Glas Saft im Wohn­zim­mer erin­nert visu­ell ans Trin­ken. Berei­ten Sie am bes­ten schon mor­gens die gesam­te Tages­ra­ti­on an Flüs­sig­keit vor und ver­tei­len Sie sie sicht­bar in der Wohnung.
  • Erin­ne­rungs­hil­fen nut­zen: Stel­len Sie fes­te Trink­ri­tua­le auf – zum Bei­spiel ein Tee um 15 Uhr oder ein Glas Was­ser vor jeder Medi­ka­men­ten­ga­be. Zusätz­li­che Erin­ne­run­gen kön­nen hilf­reich sein: Ein Wecker oder Han­dy-Timer, ein Zet­tel am Kühl­schrank („Schon Was­ser getrun­ken?“) oder die freund­li­che Nach­fra­ge durch Ange­hö­ri­ge wir­ken Wun­der. Es gibt auch spe­zi­el­le Trink-Apps fürs Smart­phone, die regel­mä­ßi­ge Signa­le geben.
  • Viel­falt und Vor­lie­ben berück­sich­ti­gen: Fin­den Sie her­aus, wel­che Geträn­ke Ihre pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­son am liebs­ten mag, und bie­ten Sie Abwechs­lung an. Oft för­dern schmack­haf­te und optisch anspre­chen­de Geträn­ke die Trink­lust – z. B. eine bun­te Frucht­saft­schor­le statt immer nur Was­ser. Unge­süß­te Kräu­ter­tees, ver­dünn­te Säf­te, lau­war­mes (statt eis­kal­tes) Was­ser oder kof­fe­in­frei­er Kaf­fee – erlaubt ist, was gefällt und den Flüs­sig­keits­be­darf deckt. Eis­kal­te Geträn­ke sind weni­ger geeig­net, da sie den Kör­per unnö­tig belas­ten; bes­ser leicht gekühl­te oder lau­war­me Drinks anbieten.
  • Was­ser­rei­che Nah­rung anbie­ten: Ein Teil des Flüs­sig­keits­be­darfs kann auch über die Ernäh­rung gedeckt wer­den. Gera­de im Som­mer sind was­ser­rei­ches Obst und Gemü­se ide­al – Gur­ken, Melo­nen, Bee­ren oder Toma­ten bestehen zu über 90 % aus Was­ser. Auch Sup­pen, Brü­hen oder Wackel­pud­ding lie­fern zusätz­lich Flüs­sig­keit und kön­nen zwi­schen­durch gereicht werden.
  • Hilfs­mit­tel ein­set­zen: Ach­ten Sie auf even­tu­el­le Schluck­pro­ble­me. Bei Bedarf kön­nen Andi­ckungs­mit­tel, spe­zi­el­le Schna­bel­be­cher oder Stroh­hal­me hel­fen, das Trin­ken zu erleich­tern. Küh­le Tücher im Nacken oder klei­ne Eis­wür­fel zum Lut­schen kön­nen eben­falls Flüs­sig­keit spen­den und für Erfri­schung sor­gen – jedoch stets unter Auf­sicht und in Maßen.
  • Kein Alko­hol, wenig Kof­fe­in: Ver­zich­ten Sie mög­lichst auf alko­ho­li­sche Geträn­ke. Alko­hol ent­zieht dem Kör­per Was­ser und belas­tet zusätz­lich Herz und Kreis­lauf. Das Deut­sche Rote Kreuz (DRK) rät, ins­be­son­de­re bei Hit­ze Alko­hol ganz zu ver­mei­den. Auch stark kof­fe­in­hal­ti­ge Geträn­ke (v. a. Kaf­fee oder Ener­gy­drinks) sind ungüns­tig, da sie harn­trei­bend wir­ken. Bes­ser sind kof­fe­in­freie Alter­na­ti­ven oder Kräutertees.
  • Ange­neh­me Trink­at­mo­sphä­re schaf­fen: Klei­ne Anrei­ze kön­nen hel­fen, mehr zu trin­ken. Ein hüb­sches Trink­glas, die Lieb­lings­mu­sik beim Nach­mit­tags­tee oder das gemein­sa­me Ansto­ßen („Prost!“) kön­nen das Trin­ken zu einem posi­ti­ven Erleb­nis machen. Wich­tig ist, gedul­dig zu blei­ben und kei­nen Zwang aus­zu­üben – häu­fi­ge freund­li­che Ange­bo­te genü­gen meist.

Worauf ist bei Hitze besonders zu achten?

Flüs­sig­keits­be­darf: Älte­re Men­schen benö­ti­gen grund­sätz­lich fast genau­so viel Flüs­sig­keit wie Jün­ge­re. Die Deut­sche Gesell­schaft für Ernäh­rung emp­fiehlt ab etwa 65 Jah­ren rund 1,5–2 Liter pro Tag an Geträn­ken (plus Flüs­sig­keit aus Spei­sen). Bei gro­ßer Hit­ze steigt der Bedarf deut­lich an – Exper­ten raten dann zu etwa 2 bis 3 Litern täg­lich, sofern kei­ne gesund­heit­li­chen Grün­de dage­gen spre­chen. Das Deut­sche Rote Kreuz bestä­tigt: An sehr hei­ßen Tagen soll­ten ruhig 2–3 Liter Was­ser getrun­ken wer­den, um Kreis­lauf­pro­ble­men vor­zu­beu­gen. Wich­tig: Falls eine Ärz­tin oder ein Arzt aus medi­zi­ni­schen Grün­den eine Trink­men­gen­be­schrän­kung ver­ord­net hat (z. B. bei Herz- oder Nie­ren­er­kran­kun­gen), muss unbe­dingt abge­klärt wer­den, ob die­se Vor­ga­be bei extre­mer Hit­ze noch gilt. Gege­be­nen­falls kann die erlaub­te Trink­men­ge in Abspra­che mit dem Arzt vor­über­ge­hend erhöht werden.

Beson­de­re Für­sor­ge: Pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge soll­ten in Hit­ze­pe­ri­oden sehr wach­sam sein. Beob­ach­ten Sie Ihre Liebs­ten genau – schon leich­te Anzei­chen von Dehy­dra­ti­on soll­ten ernst genom­men und aktiv ange­gan­gen wer­den. Oft sind älte­re Men­schen nicht in der Lage, ihr Unwohl­sein ein­deu­tig zu kom­mu­ni­zie­ren, vor allem wenn eine demen­ti­el­le Erkran­kung vor­liegt. Ach­ten Sie daher auf sub­ti­le Ver­än­de­run­gen (wir­ken sie apa­thi­scher als sonst? sind Lip­pen und Zun­ge tro­cken? etc.) und fra­gen Sie im Zwei­fel lie­ber ein­mal mehr nach, ob etwas zu trin­ken gewünscht ist. Schüt­zen Sie die Per­son vor direk­ter Hit­ze: Hal­ten Sie sich mög­lichst in küh­le­ren Innen­räu­men auf, lüf­ten Sie in den küh­len Mor­gen- und Abend­stun­den und sor­gen Sie für leich­te Klei­dung. Bei Anzei­chen einer dro­hen­den Über­hit­zung – etwa rote, hei­ße Haut, Kopf­schmer­zen oder stei­gen­de Kör­per­tem­pe­ra­tur – brin­gen Sie die Per­son sofort in den Schat­ten, küh­len Sie sie behut­sam (feuch­te Tücher, Ven­ti­la­tor) und bie­ten Sie klei­ne Schlu­cke einer elek­tro­ly­thal­ti­gen Flüs­sig­keit (z. B. Apfel­schor­le) an. Zögern Sie im Zwei­fel nicht, den Ret­tungs­dienst (112) zu alar­mie­ren, ins­be­son­de­re wenn Schwin­del, Ver­wirrt­heit oder gar Bewusst­lo­sig­keit auf­tre­ten. Lie­ber ein­mal zu früh Hil­fe holen als zu spät.

Trinkprotokoll: Flüssigkeitszufuhr dokumentieren

In Pfle­ge­hei­men wird rou­ti­ne­mä­ßig ein Trink­pro­to­koll geführt – also ein Tages­plan, in dem jede getrun­ke­ne Men­ge fest­ge­hal­ten wird. In der häus­li­chen Pfle­ge fehlt dafür oft die Zeit, doch gera­de bei hei­ßem Wet­ter kann so ein Pro­to­koll sehr nütz­lich sein. Es hilft Ihnen, den Über­blick zu behal­ten, ob Ihr Ange­hö­ri­ger sein Tages­ziel erreicht, und zeigt auf, zu wel­chen Tages­zei­ten viel­leicht zu wenig getrun­ken wird. Wenn Sie bis­lang kein Trink­pro­to­koll genutzt haben, pro­bie­ren Sie es ruhig ein­mal aus! Schon eine ein­fa­che Strich­lis­te oder Tabel­le genügt. Wich­tig ist, kon­se­quent jedes Glas oder jede Tas­se zu notie­ren – inklu­si­ve ver­meint­lich klei­ner Din­ge wie eine hal­be Tas­se Tee oder eine Scha­le Suppe.

Im Fol­gen­den fin­den Sie ein Bei­spiel für ein Trink­pro­to­koll. Sie kön­nen die­se Tabel­le als Vor­la­ge ver­wen­den, um täg­lich die Flüs­sig­keits­auf­nah­me zu doku­men­tie­ren. Tra­gen Sie bei jeder Trink­ge­le­gen­heit die Uhr­zeit, die Art des Getränks und die getrun­ke­ne Men­ge ein. Am Tages­en­de lässt sich die Gesamt­sum­me leicht errech­nen und mit der emp­foh­le­nen Trink­men­ge vergleichen.

Uhr­zeitGetränkMen­ge (ml)
07:30Was­ser200
09:00Kräu­ter­tee150
12:00Saft­schor­le (Apfel)250
15:00Kaf­fee (ent­kof­fe­iniert)200
17:30Was­ser200
19:00Sup­pe (Gemü­se­brü­he)200
20:30Kamil­len­tee150
Gesamt:1.150

Bei­spiel-Trink­pro­to­koll für einen Tag: In der Pra­xis soll­te die Tages­ge­samt­men­ge – abhän­gig von den ärzt­li­chen Emp­feh­lun­gen – idea­ler­wei­se bei 1.500 ml oder mehr lie­gen. Die obi­gen Wer­te die­nen nur der Ver­an­schau­li­chung und kön­nen indi­vi­du­ell ange­passt werden.

Fazit

Hit­ze­pe­ri­oden stel­len für pfle­ge­be­dürf­ti­ge älte­re Men­schen ein erheb­li­ches Gesund­heits­ri­si­ko dar – Dehy­dra­ti­on vor­zu­beu­gen ist dabei obers­tes Gebot. Als pfle­gen­der Ange­hö­ri­ger kön­nen Sie durch auf­merk­sa­me Beob­ach­tung, eine vor­aus­schau­en­de Trink­pla­nung und geziel­te Hil­fe­stel­lun­gen ent­schei­dend dazu bei­tra­gen, Ihre Liebs­ten sicher durch hei­ße Tage zu brin­gen. Offi­zi­el­le Stel­len wie die BZgA und das DRK beto­nen immer wie­der, wie wich­tig aus­rei­chen­des Trin­ken im Alter ist. Nut­zen Sie die­ses Wis­sen und die genann­ten Tipps im All­tag: Mit Geduld, Krea­ti­vi­tät und Für­sor­ge las­sen sich auch trink­fau­le Senio­ren moti­vie­ren und gefähr­li­che Flüs­sig­keits­de­fi­zi­te ver­mei­den. Blei­ben Sie auf­merk­sam – Ihr Ein­satz hilft, die Gesund­heit Ihrer Ange­hö­ri­gen auch bei Som­mer­hit­ze zu schützen.

Wich­ti­ger Hin­weis: Die emp­foh­le­ne täg­li­che Trink­men­ge gilt für gesun­de Erwach­se­ne. Bei bestimm­ten Erkran­kun­gen – etwa Herz­in­suf­fi­zi­enz oder Nie­ren­pro­ble­men – kann es medi­zi­nisch not­wen­dig sein, die Flüs­sig­keits­zu­fuhr ein­zu­schrän­ken. Bit­te spre­chen Sie im Zwei­fels­fall mit der behan­deln­den Ärz­tin oder dem Arzt, bevor Sie die Trink­men­ge erhöhen.

Quel­len: Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung (BZgA), Bun­des­in­sti­tut für öffent­li­che Gesund­heit (BIÖG) – Gesund & aktiv älter wer­den, Deut­sches Rotes Kreuz, Fach­por­tal pflege.de, Medi­zi­ni­sche Hoch­schu­le Han­no­ver (MHH).

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