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Widerspruch gegen Pflegegrad einlegen

Letzte Aktualisierung: 17. April 2017

Sie sind nicht allein! Jedes Jahr werden in Deutschland rund eine Million Anträge auf Feststellung von Pflegebedürftigkeit bei den gesetzlichen und den privaten Pflegeversicherungen gestellt. Beinahe jeder 3. Erstantrag wird jedoch abgelehnt oder zu niedrig beschieden. Bei Anträgen auf höhere Pflegeleistungen wird über jeder zweite Antrag abgelehnt.

Doch diese Ablehnung erfolgt nicht immer zu Recht. Vielmehr wird der Pflegebedarf durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) oft falsch eingeschätzt. Die Folge: Pflegebedürftige Menschen erhalten trotz eines tatsächlich vorliegenden Hilfebedarfs von ihrer Pflegeversicherung nicht den ihnen zustehenden Pflegegrad und damit nicht die ihnen zustehenden Leistungen – oder werden sogar ganz abgelehnt.

Unsere Erfahrung zeigt, dass rund 70 % der Gutachten des MDK, die wir für unsere Kunden prüfen, fehlerhaft sind und den tatsächlichen Grad der Selbständigkeit nicht korrekt abbilden.

Leider legen aber nur 7 % der Menschen, die einen für sie nicht akzeptablen Bescheid erhalten haben, Widerspruch dagegen ein. Die meisten Betroffenen haben Angst vor der Komplexität und dem Aufwand, den ein Widerspruchsverfahren mit sich bringt und kapitulieren daher schon im Vorfeld.

Legen Sie Widerspruch gegen den Bescheid der Pflegekasse ein – wir helfen Ihnen

Wir unterstützen Sie beim Widerspruch gegen Ihren Pflegebescheid

Sie sollten den Bescheid der Pflegeversicherung nicht einfach hinnehmen. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihnen höhere Leistungen von der Pflegeversicherung zustehen, sollten Sie dafür kämpfen. Legen Sie Widerspruch bei der Pflegekasse ein und fordern Sie eine erneute Prüfung Ihres Falles. Der Gesetzgeber räumt Ihnen diese Möglichkeit ein und Sie sollten sie nutzen.

Das MDK-Gutachten ist die Grundlage für die bewilligten Leistungen. Um höhere Leistungen zu erhalten, müssen Sie darlegen können, dass das Gutachten von einem zu geringen Pflegeaufwand ausgeht. Mit einer guten Begründung Ihres Widerspruchs stehen die Chancen auf eine Korrektur des Pflegegrades sehr gut. Allerdings sollten Sie sich auf den erneuten Prüfungstermin gut vorbereiten.

Wenn Sie nichts dem Zufall überlassen möchten und eine professionelle Unterstützung im Widerspruchsverfahren wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen, den Pflegegrad zu erlangen, der Ihnen wirklich zusteht. Und das ganz ohne Stress und Bürokratie – beides nehmen wir Ihnen ab.

In rund 95 % der von uns bearbeiteten Widerspruchsverfahren erreichen wir den gerechten und Ihnen zustehenden Pflegegrad – auch für Sie. Über 10.000 Fälle haben wir in den letzten Jahren bereits bearbeitet. Aus Erfahrung wissen wir, worauf es ankommt.

Wir setzen Ihren Widerspruch für Sie durch. Mit uns schaffen Sie das!

Unser Angebot

Wir helfen Ihnen beim Widerspruch

Erfahrung aus über 10.000 Fällen

In 95% aller Fälle sind wir erfolgreich

14 Jahre Widerspruchs-Erfahrung

Bundesweites Experten-Team

Persönliche Betreuung

Telefonberatung

In einem kostenfreien ersten Telefonat beantworten wir Ihre Fragen und sprechen darüber, ob und wie wir Ihnen weiter helfen können. (Mo-Fr 09:00-18:00)

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Rückrufservice

Rückruf innerhalb von 24 Stunden

Ablauf eines Widerspruchsverfahrens

Der Gesetzgeber räumt jedem Versicherten die Möglichkeit eines Widerspruchs ein. Wenn Sie der Ansicht sind, falsch beurteilt worden zu sein, sollten Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und Einspruch gegen Ihren Bescheid erheben. Es lohnt sich jedoch, einen kritischen Blick auf die Erfolgsaussichten Ihres Widerspruchs zu werfen, bevor Sie das Widerspruchsverfahren starten.

Wenn Sie sich für den Widerspruch gegen den Bescheid Ihres Pflegeversicherers entscheiden, sollten Sie unbedingt auf die Widerspruchsfrist achten. Ein formloser Widerspruch reicht übrigens aus. Formvorschriften für den Widerspruch gibt es keine. In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie den Widerspruch und das ganze Verfahren jedoch gut dokumentieren. Nutzen Sie unser Muster für einen Widerspruch gegen einen Pflegegrad.

Senden Sie den Widerspruch schriftlich an Ihre Pflegekasse und nutzen Sie möglichst einen der folgende Wege:

  1. Einschreiben mit Rückschein
  2. Fax mit Sendebericht
  3. Persönliche Übergabe in der Geschäftsstelle der Pflegekasse mit schriftlicher Bestätigung des Erhalts des Widerspruches

Fordern Sie in Ihrem Widerspruchsschreiben das MDK-Gutachten (Medicproof-Gutachten bei Privatversicherten) gleich mit an, sofern Ihnen dieses noch nicht vorliegt. Das MDK-Gutachten ist die Grundlage für die Bewilligung von Leistungen der Pflegeversicherung. Es damit auch die wichtigste Grundlage für Ihre Widerspruchsargumentation, auch fachliche Begründung genannt. Diese müssen Sie ebenfalls erstellen und der Pflegekasse zusenden. Sie können sie aber in Ruhe im Nachgang des Widerspruchs formulieren. Die fachlichen Begründung ist das zentrale Dokument für Ihren Widerspruch. Sie sollten es mit Bedacht formulieren. Gerne sind wir Ihnen mit unserer jahrelangen Erfahrung behilflich.

Nach Erhalt Ihrer fachlichen Widerspruchsbegründung wird Ihre Pflegekasse einen neuen Begutachtungstermin beauftragen. Der MDK kommt erneut zu Ihnen, um Ihre Argumente und das Erstgutachten zu überprüfen. Auf die Widerpruchsbegutachtung sollten Sie sich gut vorbereiten. Alle wichtigen Unterlagen sollten vorliegen. Sowohl die pflegebedürftige Person als auch die pflegende Person bzw. die Angehörigen sollten vorbereitet sein und verstehen, worauf es im MDK-Termin ankommt.

Im Idealfall erhalten Sie kurze Zeit nach der Widerspruchsbegutachtung einen neuen Bescheid, der Ihre gewünschten Leistungen bewilligt. Sollte auch die Widerspruchsbegutachtung negativ ausfallen, haben sie die Möglichkeit, Ihr Anliegen dem Widerspruchsausschuss der Pflegeversicherung erneut vorzutragen.

Bestätigt dieser das negative Urteil des MDK, was er in dem meisten Fällen leider tut, bleibt Ihnen nur noch eine Klage beim Sozialgericht.

Alle Tipps im Überblick

Legen Sie den Widerspruch immer fristgerecht mit Einschreiben / Rückschein bzw. Fax mit Sendebestätigung an die Pflegekasse ein.

Fertigen Sie eine fachliche Begründung des Widerspruches an, indem Sie die Unterschiede zwischen dem Gutachten und dem tatsächlichen Pflegeaufwand minutiös aufführen und argumentativ belegen.

Führen Sie ein Pflegetagebuch, um den Hilfebedarf im Alltag besser nachvollziehen zu können. Dies hilft Ihnen und auch dem MDK.

Beschaffen Sie rechtzeitig relevante ärztliche Unterlagen, wie z. B. Atteste, Diagnosen und Entlassungsberichte der Klinik, und legen Sie diese beim MDK-Termin vor.

Lassen Sie sich von uns beim Widerspruch unterstützen.