Pflegestützpunkte in Bayern – Alle Standorte für kostenlose Pflegeberatung
Warum Pflegestützpunkte in Bayern so wichtig sind
Mit über 13 Millionen Einwohnern ist Bayern nicht nur das größte Bundesland Deutschlands, sondern auch eines der Bundesländer mit den meisten Pflegebedürftigen. Laut Statistischem Bundesamt sind hier mehr als 600.000 Menschen pflegebedürftig – Tendenz steigend.
Die Pflegestützpunkte in Bayern bieten deshalb:
- Kostenfreie und unabhängige Beratung für Pflegebedürftige und Angehörige
- Unterstützung bei der Beantragung von Pflegegrad & Leistungen
- Beratung über ambulante Dienste, Tagespflege & Pflegeheime
- Infos zur Wohnraumanpassung und finanziellen Zuschüssen
- Entlastungsangebote für pflegende Angehörige
- Hausbesuche & Case-Management bei komplexem Pflegebedarf
Damit sind Pflegestützpunkte die zentrale Schnittstelle zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegeeinrichtungen in Bayern.
Pflegestützpunkte in Bayerns Großstädten
München
- 9 Pflegestützpunkte verteilt über alle Stadtbezirke
- Beispiele: Sonnenstraße 29 (Innenstadt), Denninger Straße 17 (Bogenhausen), Hiltenspergerstraße 76 (Schwabing)
- Zentrale Hotline: 089 233–96300
Nürnberg
- Mehrere Standorte: Zentrum, Südstadt, Nordstadt, West, Langwasser
- Zentrale Hotline: 0911 231–0
Augsburg
- Standorte u. a. in Innenstadt, Hochzoll, Göggingen, Kriegshaber
- Zentrale Hotline: 0821 324–0
Regensburg
- Pflegestützpunkte in Innenstadt, Osten, Westen, Süd
- Zentrale Hotline: 0941 507–0
Ingolstadt
- Regionale Pflegestützpunkte in Innenstadt, Süd, Nord, Haunwöhr
- Zentrale Hotline: 0841 305–0
Fürth
- Beratungsstellen in Mitte, West, Süd
- Zentrale Hotline: 0911 974–0
Würzburg
- Pflegestützpunkte in Innenstadt, Zellerau, Frauenland
- Zentrale Hotline: 0931 37–0
Pflegestützpunkte in Bayerischen Regierungsbezirken
Damit die Pflegeberatung nicht nur in Großstädten, sondern auch in ländlichen Regionen gewährleistet ist, gibt es Pflegestützpunkte in allen 7 Regierungsbezirken:
Oberbayern
- Neben München: Pflegestützpunkte in Rosenheim, Ingolstadt, Freising, Erding, Garmisch-Partenkirchen.
Niederbayern
- Hauptstandorte: Landshut, Passau, Deggendorf, Straubing.
Oberpfalz
- Neben Regensburg auch in Amberg, Weiden, Cham und Neumarkt i.d. Oberpfalz.
Oberfranken
- Zentren in Bamberg, Bayreuth, Coburg, Hof.
Mittelfranken
- Neben Nürnberg & Fürth auch in Ansbach, Erlangen, Schwabach.
Unterfranken
- Würzburg als Zentrum, weitere Stützpunkte in Aschaffenburg, Schweinfurt, Bad Kissingen.
Schwaben
- Augsburg als Zentrum, daneben Kempten, Memmingen, Kaufbeuren, Donauwörth.
Typische Leistungen der Pflegestützpunkte in Bayern
- Pflegegrad & Leistungen
- Unterstützung beim Antrag auf Pflegegrad
- Erklärung von Pflegegeld, Sachleistungen, Kombinationsleistungen
- Organisation der Pflege
- Vermittlung von Pflegediensten
- Hilfe bei der Suche nach stationären Pflegeheimen oder Kurzzeitpflege
- Wohnberatung
- Tipps zu barrierefreiem Umbau
- Infos zu Zuschüssen der Pflegekasse
- Entlastung Angehöriger
- Informationen über Verhinderungspflege, Entlastungsleistungen
- Gesprächskreise und Pflegekurse
- Case-Management
- Langfristige Begleitung komplexer Pflegefälle
FAQ – Häufige Fragen zu Pflegestützpunkten in Bayern
Sind die Beratungen kostenlos?
Ja, die Leistungen sind neutral und gebührenfrei.
Brauche ich einen Termin?
Viele Stützpunkte haben offene Sprechstunden. Für Nachmittage ist eine Terminvereinbarung ratsam.
Wer kann sich beraten lassen?
Pflegebedürftige, Angehörige und Menschen, die Pflegebedarf erwarten.
Gibt es Beratung in ländlichen Regionen?
Ja, über die Landratsämter und die regionalen Pflegestützpunkte in allen Regierungsbezirken.
Kann ich mich auch als Angehöriger beraten lassen?
Ja – Angehörige sind ausdrücklich Zielgruppe der Pflegestützpunkte.