Report Pflegebedürftigkeit 2025: Was Pflegebedürftige und Angehörige wissen sollten

📌 Was ist der „Report Pflegebedürftigkeit 2025“?

Der Medi­zi­ni­sche Dienst Bund (MD Bund) hat erst­mals einen umfas­sen­den Bericht zur Ent­wick­lung der Pfle­ge­be­gut­ach­tung in Deutsch­land ver­öf­fent­licht. Der Report lie­fert wich­ti­ge Daten und Erkennt­nis­se zur aktu­el­len Ver­sor­gungs­si­tua­ti­on sowie zur Pra­xis der Pflegebegutachtung.


🏡 Wichtigste Erkenntnisse für Pflegebedürftige und Angehörige

1. Pflege findet überwiegend zu Hause statt

  • 57,4 % der Anträ­ge bezie­hen sich auf Pfle­ge­geld, das Ange­hö­ri­ge für die Pfle­ge zu Hau­se erhalten.
  • Auch bei höhe­ren Pfle­ge­gra­den (z. B. 4 oder 5) lebt ein erheb­li­cher Teil der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen wei­ter­hin im häus­li­chen Umfeld – viel­fach ohne pro­fes­sio­nel­le Pfle­ge.
  • Frau­en leben dabei häu­fi­ger allein und sind oft stär­ker belastet.

2. Pflegebedürftigkeit nimmt weiter zu

  • Von 2014 bis 2024 hat sich die Zahl der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen ver­dop­pelt.
  • Auch die Zahl der Pfle­ge­an­trä­ge von jün­ge­ren Men­schen (18–59 Jah­re) ist stark gestie­gen – dank des neu­en Pfle­ge­be­dürf­tig­keits­be­griffs seit 2017.

3. Demenzerkrankungen sind häufigster Pflegegrund

  • Fast 1,8 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land lei­den an Demenz – sie ist die häu­figs­te pfle­ge­be­grün­den­de Dia­gno­se.
  • Der Ein­tritt in die Pfle­ge­be­dürf­tig­keit liegt bei Erwach­se­nen meist zwi­schen 75 und 90 Jah­ren.

🩺 So hilft die Pflegebegutachtung – theoretisch

Empfehlungen zur Unterstützung:

  • 62,8 % der Begut­ach­tun­gen ent­hal­ten Emp­feh­lun­gen – z. B. für Hilfs­mit­tel, The­ra­pien oder medi­zi­ni­sche Reha.
  • Fast jede zwei­te Begut­ach­tung führt zu Heil­mit­tel­emp­feh­lun­gen wie Phy­sio­the­ra­pie oder Ergotherapie.
  • Auch prä­ven­ti­ve Hin­wei­se, etwa zur Sturz­pro­phy­la­xe oder häus­li­chen Anpas­sun­gen, wer­den zuneh­mend gegeben.

🔍 Kritische Bewertung: Was der Report nicht ausspricht

Trotz der posi­ti­ven Zah­len zeigt der Report zwi­schen den Zei­len, wo die Pfle­ge­be­gut­ach­tung an ihre Gren­zen stößt – und genau hier setzt unse­re Arbeit als spe­zia­li­sier­tes Unter­neh­men an:

❗ Pflegegrade werden zu oft zu niedrig angesetzt

  • Zwar erhal­ten 73 % der Antrag­stel­ler bei Höher­stu­fun­gen tat­säch­lich einen höhe­ren Pfle­ge­grad – das bedeu­tet aber auch: ein erheb­li­cher Anteil war vor­her falsch ein­ge­stuft.
  • Vie­le Men­schen kämp­fen mona­te­lang mit einem zu nied­ri­gen Pfle­ge­grad, der nicht ihrem tat­säch­li­chen Bedarf ent­spricht – mit teils exis­ten­zi­el­len Fol­gen für die häus­li­che Versorgung.

❗ Empfehlungen bleiben häufig ungenutzt

  • Emp­feh­lun­gen für Hilfs- oder Heil­mit­tel sind nicht ver­bind­lich und wer­den nicht auto­ma­tisch umge­setzt – ins­be­son­de­re, wenn kei­ne pfle­ge­fach­li­che Beglei­tung vor­han­den ist.
  • Ange­hö­ri­ge füh­len sich oft allein gelas­sen, wenn es um die Durch­set­zung die­ser Emp­feh­lun­gen bei Kran­ken­kas­sen oder Leis­tungs­trä­gern geht.

❗ Die Begutachtung wird der Lebensrealität nicht immer gerecht

  • Der “One-size-fits-all”-Ansatz stößt bei kom­ple­xen Fäl­len (z. B. Demenz, psy­chi­sche Erkran­kun­gen, mul­ti­mor­bi­de Pati­en­ten) an sei­ne Grenzen.
  • Es braucht indi­vi­du­el­le­re, set­tin­g­ori­en­tier­te Begut­ach­tungs­stan­dards, wie sie im Report zwar gefor­dert – aber bis­lang nicht umge­setzt – sind.

🛠️ Unsere Lösung: Analyse & Begleitung für den richtigen Pflegegrad

Wir ana­ly­sie­ren Pfle­ge­gut­ach­ten fach­lich, neu­tral und unab­hän­gig und unter­stüt­zen Pfle­ge­be­dürf­ti­ge und ihre Fami­li­en dabei:

  • Feh­ler in Gut­ach­ten zu erken­nen und form­ge­recht Wider­spruch einzulegen.
  • Den rich­ti­gen Pfle­ge­grad zu erhal­ten – nicht durch Tricks, son­dern durch pro­fes­sio­nel­le Doku­men­ta­ti­on und medi­zi­nisch fun­dier­te Begleitung.
  • Alle Emp­feh­lun­gen aus der Begut­ach­tung in kon­kre­te Maß­nah­men zu über­set­zen – vom Hilfs­mit­tel­an­trag bis zur Wohnraumanpassung.

Unse­re Erfah­rung zeigt: Wer sich gut vor­be­rei­tet, bekommt oft mehr Unter­stüt­zung und bes­se­re Leis­tun­gen – und kann sei­ne Lebens­qua­li­tät deut­lich verbessern.


💬 Fazit: Pflegebegutachtung als Chance – aber nur mit Rückendeckung

Der Report 2025 macht deut­lich: Die Pfle­ge­be­gut­ach­tung bie­tet wert­vol­le Impul­se. Doch vie­le Chan­cen blei­ben unge­nutzt – weil Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge zu wenig wis­sen, zu wenig Unter­stüt­zung haben oder das Sys­tem zu kom­plex ist.

👉 Des­halb gilt: Wer in der Pfle­ge auf Num­mer sicher gehen will, soll­te sich nicht auf Glück ver­las­sen – son­dern auf Fachwissen.


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Report Pflegebedürftigkeit 2025: Was Pflegebedürftige und Angehörige wissen sollten

📌 Was ist der „Report Pflegebedürftigkeit 2025“?

Der Medi­zi­ni­sche Dienst Bund (MD Bund) hat erst­mals einen umfas­sen­den Bericht zur Ent­wick­lung der Pfle­ge­be­gut­ach­tung in Deutsch­land ver­öf­fent­licht. Der Report lie­fert wich­ti­ge Daten und Erkennt­nis­se zur aktu­el­len Ver­sor­gungs­si­tua­ti­on sowie zur Pra­xis der Pflegebegutachtung.


🏡 Wichtigste Erkenntnisse für Pflegebedürftige und Angehörige

1. Pflege findet überwiegend zu Hause statt

  • 57,4 % der Anträ­ge bezie­hen sich auf Pfle­ge­geld, das Ange­hö­ri­ge für die Pfle­ge zu Hau­se erhalten.
  • Auch bei höhe­ren Pfle­ge­gra­den (z. B. 4 oder 5) lebt ein erheb­li­cher Teil der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen wei­ter­hin im häus­li­chen Umfeld – viel­fach ohne pro­fes­sio­nel­le Pfle­ge.
  • Frau­en leben dabei häu­fi­ger allein und sind oft stär­ker belastet.

2. Pflegebedürftigkeit nimmt weiter zu

  • Von 2014 bis 2024 hat sich die Zahl der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen ver­dop­pelt.
  • Auch die Zahl der Pfle­ge­an­trä­ge von jün­ge­ren Men­schen (18–59 Jah­re) ist stark gestie­gen – dank des neu­en Pfle­ge­be­dürf­tig­keits­be­griffs seit 2017.

3. Demenzerkrankungen sind häufigster Pflegegrund

  • Fast 1,8 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land lei­den an Demenz – sie ist die häu­figs­te pfle­ge­be­grün­den­de Dia­gno­se.
  • Der Ein­tritt in die Pfle­ge­be­dürf­tig­keit liegt bei Erwach­se­nen meist zwi­schen 75 und 90 Jah­ren.

🩺 So hilft die Pflegebegutachtung – theoretisch

Empfehlungen zur Unterstützung:

  • 62,8 % der Begut­ach­tun­gen ent­hal­ten Emp­feh­lun­gen – z. B. für Hilfs­mit­tel, The­ra­pien oder medi­zi­ni­sche Reha.
  • Fast jede zwei­te Begut­ach­tung führt zu Heil­mit­tel­emp­feh­lun­gen wie Phy­sio­the­ra­pie oder Ergotherapie.
  • Auch prä­ven­ti­ve Hin­wei­se, etwa zur Sturz­pro­phy­la­xe oder häus­li­chen Anpas­sun­gen, wer­den zuneh­mend gegeben.

🔍 Kritische Bewertung: Was der Report nicht ausspricht

Trotz der posi­ti­ven Zah­len zeigt der Report zwi­schen den Zei­len, wo die Pfle­ge­be­gut­ach­tung an ihre Gren­zen stößt – und genau hier setzt unse­re Arbeit als spe­zia­li­sier­tes Unter­neh­men an:

❗ Pflegegrade werden zu oft zu niedrig angesetzt

  • Zwar erhal­ten 73 % der Antrag­stel­ler bei Höher­stu­fun­gen tat­säch­lich einen höhe­ren Pfle­ge­grad – das bedeu­tet aber auch: ein erheb­li­cher Anteil war vor­her falsch ein­ge­stuft.
  • Vie­le Men­schen kämp­fen mona­te­lang mit einem zu nied­ri­gen Pfle­ge­grad, der nicht ihrem tat­säch­li­chen Bedarf ent­spricht – mit teils exis­ten­zi­el­len Fol­gen für die häus­li­che Versorgung.

❗ Empfehlungen bleiben häufig ungenutzt

  • Emp­feh­lun­gen für Hilfs- oder Heil­mit­tel sind nicht ver­bind­lich und wer­den nicht auto­ma­tisch umge­setzt – ins­be­son­de­re, wenn kei­ne pfle­ge­fach­li­che Beglei­tung vor­han­den ist.
  • Ange­hö­ri­ge füh­len sich oft allein gelas­sen, wenn es um die Durch­set­zung die­ser Emp­feh­lun­gen bei Kran­ken­kas­sen oder Leis­tungs­trä­gern geht.

❗ Die Begutachtung wird der Lebensrealität nicht immer gerecht

  • Der “One-size-fits-all”-Ansatz stößt bei kom­ple­xen Fäl­len (z. B. Demenz, psy­chi­sche Erkran­kun­gen, mul­ti­mor­bi­de Pati­en­ten) an sei­ne Grenzen.
  • Es braucht indi­vi­du­el­le­re, set­tin­g­ori­en­tier­te Begut­ach­tungs­stan­dards, wie sie im Report zwar gefor­dert – aber bis­lang nicht umge­setzt – sind.

🛠️ Unsere Lösung: Analyse & Begleitung für den richtigen Pflegegrad

Wir ana­ly­sie­ren Pfle­ge­gut­ach­ten fach­lich, neu­tral und unab­hän­gig und unter­stüt­zen Pfle­ge­be­dürf­ti­ge und ihre Fami­li­en dabei:

  • Feh­ler in Gut­ach­ten zu erken­nen und form­ge­recht Wider­spruch einzulegen.
  • Den rich­ti­gen Pfle­ge­grad zu erhal­ten – nicht durch Tricks, son­dern durch pro­fes­sio­nel­le Doku­men­ta­ti­on und medi­zi­nisch fun­dier­te Begleitung.
  • Alle Emp­feh­lun­gen aus der Begut­ach­tung in kon­kre­te Maß­nah­men zu über­set­zen – vom Hilfs­mit­tel­an­trag bis zur Wohnraumanpassung.

Unse­re Erfah­rung zeigt: Wer sich gut vor­be­rei­tet, bekommt oft mehr Unter­stüt­zung und bes­se­re Leis­tun­gen – und kann sei­ne Lebens­qua­li­tät deut­lich verbessern.


💬 Fazit: Pflegebegutachtung als Chance – aber nur mit Rückendeckung

Der Report 2025 macht deut­lich: Die Pfle­ge­be­gut­ach­tung bie­tet wert­vol­le Impul­se. Doch vie­le Chan­cen blei­ben unge­nutzt – weil Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge zu wenig wis­sen, zu wenig Unter­stüt­zung haben oder das Sys­tem zu kom­plex ist.

👉 Des­halb gilt: Wer in der Pfle­ge auf Num­mer sicher gehen will, soll­te sich nicht auf Glück ver­las­sen – son­dern auf Fachwissen.

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