🆘 Hausnotruf – Sicherheit im Alltag für Senioren und Pflegebedürftige

📌 Das Wichtigste auf einen Blick

    • Was ist ein Haus­not­ruf?
      Ein Not­ruf­sys­tem für Zuhau­se oder unter­wegs, das per Knopf­druck Hil­fe ruft – rund um die Uhr.

    • Für wen geeig­net?
      Senio­ren, allein­le­ben­de oder pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen, Men­schen mit gesund­heit­li­chen Risi­ken oder chro­ni­schen Erkrankungen.

    • Wel­che Vari­an­ten gibt es?
      Sta­tio­nä­re Sys­te­me, mobi­le Gerä­te mit GPS, Model­le mit auto­ma­ti­scher Sturzerkennung.

    • Was kos­tet es?
      Ab ca. 20 € im Monat – Pfle­ge­kas­sen über­neh­men bis zu 25,50 € monat­lich bei aner­kann­tem Pflegegrad.

    • Wie funk­tio­niert es?
      Not­ruf per Knopf­druck – direk­te Ver­bin­dung zur Not­ruf­zen­tra­le oder zu Ange­hö­ri­gen. Optio­nal mit Ortung oder auto­ma­ti­scher Auslösung.

Was ist ein Hausnotruf?

Ein Haus­not­ruf­sys­tem ist eine tech­ni­sche Hil­fe für Men­schen, die im All­tag auf ein zusätz­li­ches Sicher­heits­netz ange­wie­sen sind – etwa wegen Alter, Krank­heit oder ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät. Per Knopf­druck kann im Not­fall Hil­fe geru­fen wer­den – zu Hau­se oder unterwegs.

Haus­not­ru­fe kom­men beson­ders häu­fig bei Senio­rin­nen und Senio­ren, Allein­le­ben­den oder pfle­ge­be­dürf­ti­gen Per­so­nen zum Ein­satz und die­nen dazu, im Ernst­fall schnell Hil­fe zu erhal­ten – sei es durch Ange­hö­ri­ge, Nach­barn oder den Rettungsdienst.

🔧 Wie funktioniert ein Hausnotruf?

Typi­scher­wei­se besteht ein Haus­not­ruf-Sys­tem aus zwei Komponenten:

  • Basis­sta­ti­on: Wird zu Hau­se ange­schlos­sen (an das Strom­netz und ggf. ans Tele­fon oder Mobilfunknetz).

  • Funk-Not­rufsen­der: Trägt die Per­son am Kör­per – meist als Arm­band oder Halskette.

Bei Betä­ti­gung des Not­ruf­knopfs wird eine Ver­bin­dung zur Not­ruf­zen­tra­le oder zu einer zuvor defi­nier­ten Kon­takt­per­son her­ge­stellt. Eini­ge Sys­te­me bie­ten auto­ma­ti­sche Sturz­er­ken­nung, GPS-Ortung oder mobi­le Vari­an­ten für unterwegs.

🏡 Für wen ist ein Hausnotruf sinnvoll?

Ein Haus­not­ruf kann in fol­gen­den Lebens­si­tua­tio­nen sinn­voll sein:

  • Senio­ren, die allein leben

  • Men­schen mit chro­ni­schen Erkrankungen

  • Per­so­nen mit hohem Sturzrisiko

  • Pfle­ge­be­dürf­ti­ge mit ein­ge­schränk­ter Mobilität

  • Ange­hö­ri­ge, die mehr Sicher­heit für ihre Liebs­ten wünschen

📱 Welche Arten von Hausnotruf-Systemen gibt es?

Stationäre Hausnotrufe

Für die Nut­zung in der eige­nen Woh­nung, mit fes­ter Basisstation.

Mobile Hausnotrufe

Funk­tio­nie­ren auch außer­halb der Woh­nung – mit inte­grier­ter SIM-Kar­te und GPS.

Hausnotruf mit Sturzerkennung

Erkennt Bewe­gungs­mus­ter bei einem Sturz auto­ma­tisch und setzt ggf. selbst­stän­dig einen Not­ruf ab.

💶 Was kostet ein Hausnotruf?

Die Kos­ten für Haus­not­ruf­sys­te­me vari­ie­ren je nach Anbie­ter und Funk­ti­ons­um­fang. Grund­sätz­lich las­sen sich fol­gen­de Preis­mo­del­le unterscheiden:

  • Basis­mo­dell (sta­tio­när): ca. 20–30 € monatlich

  • Mobi­le Gerä­te mit GPS: ab ca. 40–50 € monatlich

  • Zusatz­funk­tio­nen (z. B. Sturz­er­ken­nung): gegen Aufpreis

💡 Pflegekassenzuschuss

Per­so­nen mit aner­kann­tem Pfle­ge­grad (ab Pfle­ge­grad 1) kön­nen einen Zuschuss von 25,50 € pro Monat über die Pfle­ge­kas­se erhal­ten – häu­fig deckt das die Grund­kos­ten voll­stän­dig ab.

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