Wichtige Hin­weise zur Corona-Situation:

Was sich bei der Pflege­grad-Begutach­tung geän­dert hat

Wegen der Coro­na-Pan­demie wer­den die Begutach­tung­ster­mine von MDK (für geset­zlich Ver­sicherte) und Medicproof (für Pri­vatver­sicherte) bis auf Weit­eres ausgesetzt.

Statt des Besuchs zu Hause oder in ein­er sta­tionären Ein­rich­tung führen die Gutachter*innen Tele­fon­in­ter­views mit den Pflegebedürfti­gen und den Pfle­gen­den durch. Den Frage­bo­gen dazu erhal­ten Sie schon vor dem Inter­view. Im Moment muss man davon aus­ge­hen, dass dieses Ver­fahren noch bis Ende 2021 gilt.

Das Ergeb­nis der Begutach­tung entschei­det über den Pflegegrad

Wichtig zu wis­sen: Die Entschei­dung, welch­er Pflege­grad bewil­ligt wird, erfol­gt in erster Lin­ie auf Basis der Begutach­tung. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Erstantrag, einen Höher­stu­fungsantrag (Ver­schlechterungsantrag) oder um einen Wider­spruch handelt.

Obwohl die Gutachter*innen nun keine Möglichkeit mehr haben, die pflegebedürfti­gen Men­schen per­sön­lich ken­nen­zuler­nen, müssen sie trotz­dem den Grad der Pflegebedürftigkeit ein­schätzen. Das erhöht das Risiko ein­er Fehleinschätzung.

Eine gründliche Vor­bere­itung ist deswe­gen das A und O für eine kor­rek­te Begutachtung. 

5 Tipps für die Telefonbegutachtung

1. Informieren Sie sich über die Details des Begutachtungsverfahrens.
Es müssen mehr als 60 Fra­gen aus sechs Bere­ichen (Mobil­ität, Fähigkeit­en, Psy­che, Selb­stver­sorgung, Krankheit­en, All­t­ag) beant­wortet wer­den. Ihre Antworten sind entschei­dend dafür, welch­er Pflege­grad bewil­ligt wird.

2. Nutzen Sie unseren kosten­losen Pflege­gradrech­n­er
Mit dem Rech­n­er kön­nen Sie sich ein erstes Bild darüber machen, welch­er Pflege­grad möglicher­weise gerecht­fer­tigt ist.

3. Doku­men­tieren Sie die Pfle­ge­si­t­u­a­tion mit unserem kosten­losen Pflege­tage­buch.
Ein aus­ge­fülltes Tage­buch beant­wortet nahezu alles, was MDK oder Medicproof im Frage­bo­gen wis­sen wollen.

4. Besor­gen Sie alle Doku­mente und Pflege­hil­f­s­mit­tel, die zum Ver­ständ­nis der Pfle­ge­si­t­u­a­tion beitragen. 
Dazu gehören Arzt- und Kranken­haus­briefe sowie Atteste und Befunde. Denken Sie auch an eine Liste der regelmäßig ein­genomme­nen Medika­mente (Name, Dosierung, Häu­figkeit der Einnahme).

5. Informieren Sie alle Beteiligten über den Interviewtermin.
Ganz wichtig: Stim­men Sie den tele­fonis­chen Begutach­tung­ster­min mit allen ab, die daran teil­nehmen müssen. Die pflegebedürftige Per­son sollte auf keinen Fall alleine mit dem / der Gutachter*in sprechen.

Famil­iara ist auch in der derzeit­i­gen Krise für Sie da

Selb­st bei bester Vor­bere­itung kön­nen Fehler passieren, die zu ein­er Ablehnung des Antrags oder des Wider­spruchs oder zu einem ungerecht­fer­tigt niedri­gen Pflege­grad führen. Ger­ade bei ein­er „Fern­be­gutach­tung“. Sie kön­nen dieses Risiko mit unser­er Unter­stützung aber deut­lich verringern.

Wir helfen Ihnen nicht nur bei der richti­gen Ein­schätzung des richti­gen Pflege­grades und bere­it­en Ihren Antrag oder Wider­spruch pro­fes­sionell vor. Unsere Pflege­sachver­ständi­gen führen für Sie auch die gesamte Kom­mu­nika­tion ein­schließlich der tele­fonis­chen Begutach­tung. Damit sor­gen wir dafür, dass Sie den Pflege­grad erhal­ten, der Ihnen geset­zlich zusteht.

Übri­gens: Da wir einen Teil der Kosten von den Kassen bzw. Ver­sicher­ern erstat­tet bekom­men, ist unser Hon­o­rar geringer, als Sie vielle­icht denken. Und das Wichtig­ste: Sie bezahlen dieses Hon­o­rar nur, wenn Ihr Antrag oder Wider­spruch erfol­gre­ich war.

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